In der Klasse 3c wurde gebastelt, ausprobiert und gestaunt: Die Schülerinnen und Schüler bauten eine Solar-Sonnenblume, die sich allein durch Sonnenlicht bewegt – so war zumindest die Idee.
Zu Beginn des Projekts lernten die Kinder, dass man Sonnenlicht in Strom verwandeln kann. „Dieser Strom heißt Solarstrom und kann sogar Dinge bewegen“, erklärte Frau Kugler, die von der Stadt Karlsruhe für das Bildungsangebot „Klimaneutrale Schule“ engagiert wurde.
Anschließend machten sich die Kinder an die Arbeit. Mit viel Eifer schnitten sie Blütenblätter aus, klebten den Blütenkopf zusammen, befestigten Stängel und Blätter und bohrten sogar mit einer kleinen Bohrmaschine das Loch in die Halterung.
Der spannendste Teil aber folgte, als die Technik ins Spiel kam: Eine kleine Solarzelle wurde auf die Sonnenblume aufgeklebt und jetzt galt es die Kabel richtig an den Motor anzuschließen und mit der Solarzelle zu verbinden. Nicht alles klappte auf Anhieb, aber gemäß dem bewährten Prinzip „Versuch und Irrtum“ waren dann schlussendlich alle Kabel an Ort und Stelle.
Dann sollte der große Moment kommen – doch die Sonne spielte den Spielverderber und verschwand hinter einer großen Wolke. Zum Glück fand sich in den Tiefen des Kellers noch ein Tageslichtprojektor. Mit dessen Lichtquelle konnte bewiesen werden, dass alle Solarblumen einwandfrei funktionierten.
Mit einem großen Applaus bedankte sich die Klasse bei Frau Kugler – ein gelungenes Projekt, bei dem Technik, Umwelt und Kreativität zusammenkamen.
Heike Meßmer
