Igelbesuch

Judith, die Chefin der Igelhilfe Nadelkissen und meine Mutter waren bei uns zu Besuch. Sie hatten auch ein Igelbaby dabei. Judith hat uns viel über Igel erzählt. Das Igelbaby war ein Männchen und erst vier Wochen alt. Er wurde bisher mit einer Flasche/Spritze aufgezogen. Als Höhepunkt durften wir Handschuhe anziehen und den Igel „streicheln“. Danach durften wir noch Fragen stellen. Elena und Mattis (2a)

Kunsterlebnis

Wir Kinder der 2a hatten heute ein tolles Kunsterlebnis. Mehrere Künstler (PH-Studentinnen) haben unsere Schule besucht. Viele Kinder haben ihr Talent entdeckt. Es war für uns eine Überraschung, aber eine sehr gute. Es wurde auf lustige Art der künstlerische Geist in den Kindern entfacht. Aus ganzem Herzen haben wir coole Fabelwesen gebastelt, die aus den Pappmacheeiern kamen. Die andere Gruppe hat aus Naturmaterialien Schulhofmonster gebastelt. Diese wurden am Ende auf dem Schulhof versteckt. Sie beschützen unsere Schule. Jonathan (2a)

Leseabend

Am 9.7.26 war ein besonderer Abend für die Klassen 2a und 2b. Um 18 Uhr kamen alle Schüler zum Tor an der Schule. Zuerst haben wir uns gemütlich im Klassenzimmer eingerichtet. Als die Lager gerichtet waren, haben wir selber in unseren Büchern gelesen. Nach einer Stunde kam der „Pizzabote“ mit der Pizza. Sie hat sehr lecker geschmeckt. Anschließend hat uns Frau Herrmann ein Buch vorgelesen. Leider war der Abend sehr schnell vorbei und unsere Eltern haben uns abgeholt. Es war so ein toller Abend und wir wollen das gern wiederholen. Sara und Viola (2a)

Und – wie kommst du so klar? – Sozialkompetenztraining der vierten Klassen

Wenn viele aufeinandertreffen, ist das Miteinander nicht immer einfach. Um unsere Viertklässler auch für die weiterführenden Schulen fit zu machen, kamen alle drei Klassen der Eichendorffschule in den Genuss eines Sozialkompetenztrainings durch unseren Kooperationspartner AWO Karlsruhe. Ein Sozialkompetenztraining dient dazu, zwischenmenschliche Fähigkeiten wie Empathie, Teamfähigkeit, Kommunikation und Konfliktlösung gezielt zu erlernen und zu verbessern. Ziel ist es, soziale Ängste abzubauen, Aggressionen zu reduzieren und ein respektvolles, gesundes Miteinander zu ermöglichen. Zum Start des Trainings kamen zwei Trainer der AWO in den Unterricht. Mit ihnen wurden u. a. Gruppenspiele durchgeführt, bei denen alle achtsam miteinander umgehen und sich untereinander absprechen mussten. Nur gemeinsam konnte es gelingen! Es klappte z.B. als Gruppe ein volles Glas Wasser, das auf einer Plane stand, in die Höhe zu heben, ohne dass es umkippte. Zum Abschluss des Trainings ging es dann noch als Highlight in den Erlebnispädagogischen Hochseilgarten in Durlach Killisfeld. Auch hier durften die Kinder beweisen, dass sie sich miteinander absprechen, aufeinander hören und sich vertrauen konnten. Sie sicherten sich gegenseitig, während andere eine Kletterwand hinaufstiegen oder in sechs Metern Höhe über eine Hängebrücke balancierten. Es waren für alle sehr bereichernde Erfahrungen, bei dem jedes Kind über seine Grenzen hinauswachsen konnte. Die neuen Herausforderungen, z. B. an den weiterführenden Schulen können kommen.

Vorhang auf, Manege frei! – Wir (er)leben Zirkus in der Eichendorffschule

Einen Zirkus besucht hat sicherlich schon (fast) jedes Kind. In der Woche vom 15. bis 19. Juni durften die Schülerinnen und Schüler der Eichendorffschule selbst die Stars in der Manege sein. „Ausgebildet“ von Profis des Projektcirkus Hein bewiesen alle Kinder ihr Zirkustalent. Dabei kam es nicht nur darauf an, in die Rolle von Akrobat*innen, Jongleur*innen, Seiltänzer*innen, Fakiren, Clowns, Zauber*innen, Orientalischen Tänzerinnen, Hula-Hoop-Artist*innen oder Moderator*innen zu schlüpfen. Die Kinder erlebten hautnah, wie wichtig soziale Kompetenzen sind: Angst zu überwinden, sich auf den Punkt zu konzentrieren, wie wichtig es ist, zuzuhören, Vertrauen zu haben, Mut zu beweisen, Rücksicht zu nehmen, diszipliniert zu arbeiten oder auch einmal geduldig zu warten, … Am Ende des Trainings und der Proben wusste jedes Kind: Gemeinsam sind wir stark! Es war eine wahre Freude, die Kinder in ihrer Zirkusrolle zu erleben. Möglich gemacht haben das die Eltern durch ihren finanziellen Beitrag zu diesem Projekt und der Förderverein der Eichendorffschule. Als Höhepunkt der Woche erlebten Hunderte von Zuschauer*innen am Donnerstag- und Freitagnachmittag bzw. -abend Galavorstellungen der Extraklasse. Mit ihren Trainer*innen der Zirkusfamilie Hein stellten die Kinder ein zweistündiges, abwechslungsreiches und absolut unterhaltsames Programm auf die Beine. Und sind die Zirkuslichter auch verloschen und die Musik verhallt – wir sind uns sicher: Das werden die Kinder – und das Publikum – sicherlich lange in Erinnerung behalten! Allen, die zum Gelingen dieser außergewöhnlichen Schulwoche beigetragen haben, sagen wir: Herzlichen Dank! Carmen Herlan

Unser Besuch bei den Mobis

Am 6.5.26 sind wir, Klasse 2a und 2b, zu den Mobis nach Oberreut gefahren. Die Mobis sind Leute, die besondere Aktionen mit Kindern machen. Wir saßen um ein Feuer, haben gefrühstückt und gesungen. Dann begann die Waldralley. Wir haben im Wald Tierspuren verfolgt, diese hingen an Kärtchen an den Bäumen. Die einzelnen Gruppen haben ihre Spur verfolgt und am Ziel mussten wir eine Aufgabe bewältigen. Die Spinnenstation hat mit am besten gefallen. Es waren viele Schnüre gespannt, an denen Glöckchen hingen. Man musste unter den Schnüren durchkriechen ohne die Glöckchen zu berühren und dabei Goldklumpen einsammeln. Es war ein cooler Tag und wir würden allen Kindern empfehlen zu den Mobis zu gehen. Wir geben den Mobis 5 von 5 Sternen. Viola und Mattis (2a)

Käuze-Theaterbesuch der Klassen 1c und 1d

Am Nachmittag etwas mit der ganzen Klasse und unseren Lehrerinnen zu unternehmen, macht Spaß und kommt nicht so oft vor. Gleich nach der Lernzeit der Ganztageskinder gingen wir am 5. März 26 fröhlich von der Grundschule zum Kellertheater „Die Käuze“, wo schon Halbtagskinder auf uns warteten. Die Kinder und Jugendlichen hatten schon vor Monaten mit den Proben begonnen. Gespannt sahen wir den Kater mit dem enttäuschten Müllersohn reden, er versprach nämlich, ihn doch noch reich zu machen, er bräuchte dafür nur erstmal ein Paar schöne Stiefel…. Die Ideen für ein viel besseres, schöneres Leben gingen dem Kater nicht aus. Der Müllersohn jedoch konnte sich nicht so recht vorstellen, wie das klappen sollte. Die Zauberei im 2. Teil, nach der Pause, war die spannendste Stelle. Dass das Schloss des Zauberers dadurch freu werden und schließlich der arme jüngste Sohn des Müllers dort einziehen würde, das wussten wir natürlich schon aus der Schule. Jahn/Eißler

Ausflug der Klassen 3b und 3c ins Mathelabor des KIT

Im Januar besuchten die Klassen 3b und 3c das Mathelabor des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und tauchten für je einen Vormittag in die Welt der Mathematik ein. Zu Beginn gab eine Mitarbeiterin des KIT einen Überblick über das Labor und stellte an einem ausgewählten Exponat eine Klassenaufgabe. Die Schüler und Schülerinnen sollten die Aufgabe durchführen und sich zudem Gedanken über die mathematischen Hintergründe machen. Nach dieser kurzen Einführung durften die Kinder sich nach eigenem Interesse an den Stationen erproben. Dort waren jeweils kurze Anleitungen bereitgestellt und Ausprobieren sowie Anfassen war ausdrücklich gewünscht. Die Mitarbeiterin gab hilfreiche Tipps, beantwortete Fragen und zeigte Anregungen zur Mathematik. Zu den Stationen gehörten Logikrätsel wie Sudoku, das Galton-Brett zum Wahrscheinlichkeitsverständnis, ein Musikalisches Würfelspiel, optische Täuschungen, Knoten-Experimente sowie unterschiedliche Zauberwürfel. Die Kinder erfuhren praktisch, wie Muster, Wahrscheinlichkeit, Logik und räumliches Denken zusammenhängen. Sie diskutierten, probierten verschiedene Lösungswege und dokumentierten ihre Beobachtungen. Zum Abschluss gab es eine kurze Feedback-Runde: Die Kinder schilderten, welche Stationen ihnen am meisten Eindruck gemacht haben und welche Ideen sie künftig in weiteren Mathe-Abenteuern verfolgen möchten. Zudem wurde die anfangs gestellte Klassenaufgabe aufgelöst. Die Kinder freuen sich auf weitere spannende Lernmomente im Mathelabor des KIT. Sandra Rosti und Heike Meßmer, Eichendorffschule

Hilfe holen ist kein Petzen!

Mit diesem Motto geht die Schulsozialarbeit in die Klassen „Du bist eine Petze!“ Wer kennt diese Anschuldigung nicht aus der eigenen Schulzeit? Manchmal hat diese Aussage uns als Kinder davon abgehalten, Hilfe zu holen. Denn – wer möchte schon so genannt werden? Dabei ist es durchaus richtig, sich in schwierigen Situationen von Erwachsenen unterstützen zu lassen. Mit der Broschüre „Hilfe holen ist kein Petzen!“ im Gepäck arbeiten die Fachkräfte der Schulsozialarbeit mit 3. und 4. Klassen. Das Material, das von Zartbitter e.V. herausgegeben wird, bietet sich an, um mit Kindern geeignete Handlungsstrategien zu entwickeln. Dabei geht es um Themen wie Selbstbestimmung, Anderssein, Ausgrenzung oder eigene Grenzen. 16 Schulsozialarbeiterinnen haben über ihren Etat die Broschüre bestellt, um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen. Jedes Kind bekommt sein eigenes Exemplar und es zeigt sich: der Redebedarf ist groß. Die Kinder knüpfen an Situationen an, die sie beschäftigen. Viele kennen Grenzüberschreitungen wie das Aufnehmen und Verbreiten von Fotos ohne Einverständnis. Thema ist aber auch, dass Kinder sich selbst helfen können und wie es ihnen gelingt, schwierige Situation zu meistern. „Stopp! Ausgrenzen ist gemein. Jedes Mädchen und jeder Junge hat das Recht, fair behandelt zu werden.“ Hier meldet sich sofort Daniel: Gestern durfte er in der Pause nicht mitspielen und fühlte sich ausgeschlossen. Die Kinder berichten von weiteren Situationen, die gesammelt und notiert werden. Mithilfe der Ampelfarben rot, gelb und grün werden die Situationen betrachtet und eingeordnet: Grün bedeutet, dass die Situation gut zu bewältigen war. Gelb signalisiert, dass die Situation nicht ganz in Ordnung war und noch Redebedarf besteht. Rot verdeutlicht: Das ging gar nicht! Dabei zeigt sich, dass Kinder ein gutes Gespür für die Einschätzung der Situationen haben und nach Möglichkeiten suchen, miteinander achtsam umzugehen. Schüchterne oder zurückhaltende Kinder werden darin bestärkt, dass sie ein Recht haben, sich Hilfe zu holen. Schulsozialarbeit als Angebot der Stadt Karlsruhe leistet auf diesem Weg einen wichtigen Beitrag für die Stärkung des einzelnen Kindes und dadurch ebenso für die Stärkung der Gemeinschaft als Ganzes. So können Kinder erfahren wie die eigenen und die Grenzen der anderen aussehen: Und wenn sie nicht weiterwissen, dürfen sie sich Hilfe holen – ohne dabei eine Petze zu sein. Kontakt E-Mail: schuso@sjb.karlsruhe.de